Der heutige Tag wird definitiv in die Geschichte eingehen. Der 47 jährige, noch vor ein paar Jahren unbekannte, Senator Barack Obama wird der 44. amerikanische Präsident. Der erste black-american president hat einen Wandel in den Staaten versprochen und seine Abschlussrede vor versammelten Wählern in Chicago war sehr emotional, selbst für mich. Kein Präsident der Vereinigten Staaten, ausser vielleicht John F. Kennedy, hat bisher Eindruck auf mich gemacht. Barack Obama aber gibt nicht nur mir Hoffnung, dass es auf der Welt doch noch so etwas wie gesunden Menschenverstand und Gerechtigkeit gibt. Aber warten wir es ab ob die Ideale des neuen Präsidenten, nicht auch wieder im Sumpf der Bürokratie, Lobbyisten und der Geheimdienste versinken.
Der Wahlspiegel zeigt deutlich eine starke demographische und geographische Verteilung von blau (demokratisch) und rot (republikanisch). Sowohl die West-, wie auch die Ostküste, Florida und Hawaii haben demokratisch gewählt. Die Südstaaten und die Staaten im mittleren Westen haben, nicht wie anders zu erwarten, hillbilly mässig, republikanisch gewählt. Die Waffenlobby und Ölindustrie war dort wohl nicht ganz unbeteiligt, genau wie der Rassismus. Junge Amerikaner haben vermehrt demokratisch gewählt, was eine klare Absage an Bush’s Politik zeigt.
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